Triff Veronika! Engagierte Bloggerin, Lingoda-Schülerin und Reisende
von Lingoda Team
September 09, 2019

Wir lieben es, uns mit unseren Schülern auszutauschen. Deshalb haben mit der französischen und englischen Sprachschülerin Veronika getroffen, um Tipps für das Sprachenlernen, arbeitsintensive Termine und Ziele für die Zukunft zu besprechen.

Veronika, kannst du mir etwas über dich erzählen? Wo wohnst du und seit wann? Welche Sprachen sprichst du?

Hallo! Ich lebe seit über 20 Jahren in Belgien und bin mit 14 hier her gekommen. Jetzt spreche ich drei Sprachen fließend: Russisch (selbstverständlich), Niederländisch und Englisch. Wenn es drauf ankommt, kann ich auch Französisch sprechen.

Welche Sprachen hast du in den letzten zwei Jahren gelernt?

In den letzten zwei Jahren habe ich aktiv Englisch und Französisch gelernt. Ich habe zwei Lingoda-Halbmarathons absolviert: Einen auf Französisch, den anderen auf Englisch. Ich habe auch vor, in Zukunft an solchen Marathons teilzunehmen. Durch sie habe ich meine Sprache auf ein besseres Niveau gebracht.

Warum musstest du Englisch und Französisch lernen?

In Belgien können die Menschen, in der Regel, drei Amtssprachen (Niederländisch, Französisch und Deutsch) sowie obligatorisches Englisch, welches in der Schule gelehrt wird. Um einen guten Job zu bekommen, muss man mindestens drei Sprachen beherrschen. Also habe ich mir zum Ziel gemacht, so schnell wie möglich, Englisch und Französisch zu lernen und dadurch meinen Traumjob gefunden.

Wie hat das Erlernen von zwei Sprachen dein Leben verändert?

Sprachen geben mir Selbstvertrauen. Dadurch verschwand die Angst davor, meinen Job zu verlieren. Je mehr Sprachen ich kann, desto gefragter bin ich! Ich bin jetzt in der Lage mich souverän mit Managern und Chefs zu unterhalten, ganz anders als früher.

War es anstrengend, mit einer Sprache zu leben, mit einer anderen zu arbeiten und eine Dritte zu lernen?

Anfangs war es sehr anstrengend. Ich war ständig verwirrt und mein Verstand war träge. Wenn ich müde wurde, fing ich an die eine Sprache zu sprechen und wechselte dann unbewusst zur anderen. Manchmal merkt man einfach, dass es schon spät ist.

Hast du schon mal eine lustige Situation erlebt, in der Sprachen dich verwirrt haben?

Ja, ich hatte an einem Tag mal nicht genug Schlaf bekommen und bin zu einer Besprechung gegangen. Sie wurde auf Englisch gehalten und mir wurde eine Frage gestellt, die ich beantwortete. Das Problem war, dass ich vollkommen überzeugt auf Russisch geantwortet habe. Zunächst verstand ich nicht, wieso mich alle so angestarrt haben. Dann wurde es mir klar!  

Fällt es dir schwer, deinen Unterricht mit der Arbeitswelt, dem Familienleben und deiner Blog-Zeitplanung zu vereinbaren?

Das wichtigste ist es, ein Ziel zu haben.

Der Tag hat 24 Stunden, von denen wir 7-8 Stunden mit Schlafen verbringen, maximal 7-8 Stunden bei der Arbeit sind, wobei 2 Stunden für das Pendeln draufgehen, also 18 Stunden insgesamt. 24 – 18 Stunden sind 6 Stunden Pause pro Tag. Multipliziere diese 6 Stunden x 5, das sind 35 freie Stunden pro Woche.

Wenn du höchstens alle zwei Tage eine Unterrichtsstunde hast und jeden Tag 5-10 Minuten zum Üben, bleibt eine Menge Zeit übrig!

Was sind deine aktuellen Ziele?

Ich möchte weiterhin in zwei Sprachen (Russisch und Niederländisch) bloggen. Ich möchte meine Englischkenntnisse verbessern und mein Französisch nicht einrosten lassen. 

Allgemein ist es mein Ziel, mit eurer Hilfe und der meines Blogs, auch andere Menschen zum Sprachenlernen zu motivieren. Damit lassen sich alle Türen öffnen.

Du kannst Veronika auf Instagram folgen. In diesem Blog kannst du mehr über Veronika und die anderen Schüler erfahren.

Du willst diese Sätze in die Praxis umsetzen? Dann besuche noch heute die Lingoda-Webseite und beginne mit deiner Sprachreise. Unsere muttersprachlichen Lehrer warten darauf, dich zu unterstützen!

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